Storymaker und Lightning Communications aus Japan kooperieren, um das ostasiatische Internet-, AR- und Influencer-Phänomen nach Europa zu bringen

Tübingen, München, Tokio – 20. Oktober 2020 – Mit virtuellen Anime-Avataren Fans aktivieren, Produkte verkaufen und Aufmerksamkeit generieren. Das ist die Idee des japanischen VTuber-Marketings. 2016 tauchten die sogenannten VTuber (Virtual Tuber) zuerst im japanisch-sprachigen Internet auf. Animierte YouTuber in Anime-Optik, die YouTube eroberten, Millionen Fans aktivierten und eine ganze Marketing-Industrie entstehen ließen. Unternehmen und Tourismus-Organisationen nutzten in der zweiten Phase der Entwicklung die VTuber als Markenbotschafter. Und nun steht der dritte Schritt an: die Internationalisierung. Deshalb kooperieren die Kommunikationsagenturen Storymaker GmbH aus Tübingen und München und Lightning Communications Inc. aus Tokio künftig, um sogenannte „Virtual Tubers“ (VTubers) als Markenbotschafter nach Europa zu bringen und europäische Firmen die Möglichkeiten des VTuber-Marketings für Europa und Japan zu vermitteln.

VTuber werden bald auch für uns normal sein: Auch in Europa steigt die Zahl der Anime-Fans kontinuierlich.

VTuber werden bald auch für uns normal sein: Auch in Europa steigt die Zahl der Anime-Fans kontinuierlich.

VTuber sind digitale Avatare hinter denen echte Menschen stecken, die ihren Charakter in Echtzeit „steuern“. Dabei wird die Optik ähnlich eines Snapchat-Filters live angepasst und die Stimme des Darstellenden live moduliert. Gerade der Trend zu schnellem Internet hat das Phänomen auch in Live-Streaming-Umgebungen gebracht, in denen die animierten Influencer auf ihre menschlichen Fans treffen.

Das gemeinsame VTuber-Programm von Storymaker und Lightning Communications richtet sich an Early-Adopter-Unternehmen, die in Zeiten der schwierigen physischen Kontaktsituation zwischen Europa und Japan etwas Neues ausprobieren wollen und sich vor Experimenten nicht scheuen. „Unternehmen, die in Japan VTuber einsetzen, haben verstanden, dass Anime gerade in Japan ein Umfeld ist, in dem man viele junge Menschen erreichen kann – und auch in Europa ist die Zahl der Anime-Fans kontinuierliche gestiegen“, so Fred Tanaka, CEO von Lightning Communications.

Björn Eichstädt, Managing Partner von Storymaker, der das VTuber-Phänomen 2018 erstmals in Tokio entdeckte, ergänzt: “VTuber sind gerade für europäische Firmen, die auch in Japan aktiv sind, ein extrem spannendes Thema. 5G und der wachsense AR-Trend sind die technischen Rahmenbedingungen, die VTuber als vollkommen neuartiges Phänomen erst möglich gemacht haben. Auch für Europa, mit einer großen Zahl an Anime-Fans, sind VTuber ein aufregender Trend.“

Das gemeinsame Angebot von Storymaker und Lightning Communications beinhaltet Beratung, Planung, Kommunikationsstrategie, die Entwicklung von Anime-Characters sowie Social-Media-Marketing und PR-Begleitung für VTuber. Ziel ist es, die Brücke zwischen Europa und Japan in Bezug auf VTuber zu schlagen, europäische Firmen beim VTuber-Einsatz in Japan zu unterstützen und japanische VTuber für europäische Länder zu lokalisieren.

 

Kurzprofil

Storymaker gehört zu den stärksten Kommunikationsagenturen aus Süddeutschland mit Sitz in Tübingen, München und Shanghai. Vor allem technologie-getriebene Unternehmen aus Informationstechnologie, Engineering, Maschinenbau, Automotive, Telekommunikation oder Consumer Electronics sind Kunden der Agentur. Im internationalen Geschäft liegt der Fokus auf Ostasien, mit Spezial-Knowhow Japan, China und Taiwan. Im Zentrum der Leistungen steht immer die Story eines Unternehmens oder Organisation, eines Produkts oder einer Person. Mit Story-Entwicklung, Unternehmenskommunikation, PR für Fach-, Wirtschafts- oder Lifestyle-Medien, Marketing- und Erlebniskommunikation, Digitalkommunikation und Social Media, Corporate Publishing, Contententwicklung und Video deckt die Agentur die kommunikative Begleitung der Customer Journey ab.

 

Die Leidenschaft von Björn Eichstädt: Kommunikation für Technologie, sein Faible: Japan.

Tübingen, 03. Juni 2020

Inmitten der Corona-Krise investiert Björn Eichstädt (45) in die Agentur Storymaker und erhöht seine Anteile von 10 auf 25 Prozent. Seit 2007 ist er an der Agentur beteiligt und in der Geschäftsführung. Für Agentur-Gründerin und Mehrheitsgesellschafterin Heidrun Haug (65) „stärkt dieser Schritt die Zukunft der Agentur“. Der Anteilskauf war für den Start des neuen Geschäftsjahres am 1. April 2020 vorbereitet, als die Krise urplötzlich und unerwartet die Vorzeichen veränderte. Wird man den Wachstumskurs aus dem letzten Geschäftsjahr fortsetzen, wenigstens den Umsatz halten können? Und passt die Positionierung in die neue Realität nach oder mit Corona? „Das Virus kostete mich ein paar schlaflose Nächte“, sagt Björn Eichstädt. „Doch die Agentur ist breit und digital aufgestellt. Wir haben tolle Mitarbeiter und verlässliche Kunden. Mit Heidi Haug verbindet mich seit Jahren eine vertrauensvolle Partnerschaft. Ich bin mir sicher, dass meine Investition richtig ist, und wir am Ende auch aus dieser Krise gestärkt hervorgehen.“

Storymaker hat in den letzten Jahren das Portfolio ausgeweitet und zählt zu den 50 wachstumsstärksten PR- und Kommunikationsagenturen Deutschlands. Haug weiter: „Björn Eichstädt hat an der Entwicklung der Agentur in den letzten 19 Jahren einen großen Anteil, vor allem bei der Digitalisierung, der Strategieberatung und dem Aufbau des Japangeschäfts. Die höhere Beteiligung war nur eine Frage der Zeit.“

Die beiden Geschäftsführer führen die Agentur gleichberechtigt und sind allein vertretungsberechtigt. Der Führungsstil ist geprägt von einem gemeinsamen Werteverständnis und Vertrauen. „Uns treibt nicht das Geld, sondern die Begeisterung für gute Stories und die Neugier auf neue Technologien und Märkte.“ Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten sorgen für ausreichend Reibung und Diskussion, die für eine Unternehmensentwicklung unabdingbare Erfolgsfaktoren sind. Mit seiner analytischen Ader ist Eichstädt das ideale Pendant zu der eher emotional agierenden Gründerin. Gemeinsam ist ihnen der wertschätzende Umgang mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern und die solidarische Agenturkultur.

Björn Eichstädt trat 2001 als erster Trainee damals in Tübingen in die Agentur ein. Der studierte Neurobiologe mit Erfahrungen in Online-Kommunikation und Journalismus entwickelte sich schnell zu einem Sparringspartner und bei Kunden wie Kollegen geschätzten Kommunikationsexperten. Seit 2005 lebt Eichstädt in München und baut seit 2013 den Münchner Standort der Agentur aus.

Was wird sich ändern? Björn Eichstädt: „Im Kern wird Storymaker so bleiben, wie man uns kennt. Mein Engagement für innovative Branchen, Unternehmen und Themen wird die Agentur weiter vorantreiben, auch in den Arbeitsformen. Ich habe viele Ideen, wie wir als Agentur für Story, Technologie und Ostasien noch besser punkten können.“

Tübingen, 05. Mai 2020

 

Uwe Lang (50) ist seit 1. Mai 2020 bei Storymaker an Bord. Als Director Sales und Senior Key Account Manager verstärkt und verantwortet Lang den Vertrieb der Agentur und bringt seine über 20-jährige Erfahrung auf Agenturseite auch in das Management-Team von Storymaker ein. Mit seiner PR- und Kommunikationsexpertise im Umfeld technologiegetriebener Unternehmen ist Lang eine perfekte Ergänzung für Storymaker. Die Agentur will ihre starke Position in der Kommunikation für Technologie-Unternehmen und Innovationsthemen, in der Ostasien-Beratung sowie der Story-Entwicklung für Kunden weiter ausbauen.

Die längste Zeit seiner Agenturlaufbahn verbrachte Lang bei der internationalen Technologie-PR-Agentur Lewis. Nach seinem Einstieg im Jahr 2000 durchlief Lang unterschiedliche Stationen, baute zunächst den deutschen und später den EMEA-Vertrieb von Lewis auf und aus. Seit 2018 war der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt als Managing Director bei der Münchner Agentur Althaller Communication tätig. Auf seine Tätigkeit bei Storymaker freut er sich bereits sehr: „Storymaker beobachte ich als Agentur schon seit vielen Jahren. Im Technologie- und vor allem auch Asien-Umfeld hat die Agentur im Markt bereits einen sehr guten Ruf, zudem gefällt mir die offene Kultur. Mit meiner Erfahrung im Vertrieb und im Technologieumfeld werde ich die Qualitäten von Storymaker noch stärker in den Markt bringen.“

Björn Eichstädt, Managing Partner von Storymaker, der mit Lang eng vom Münchner Büro der Agentur zusammenarbeiten wird: „Wir passen menschlich und fachlich gut zusammen. Ich schätze und teile Uwe Langs Erfahrung und Neugier für innovative Entwicklungen. Er bringt viel Technologie-Know-how mit  und kennt die Kommunikationsbedürfnisse der Kunden. Mit ihm weiten wir unsere  Vertriebsaktivitäten auch in neue Technologiebranchen aus.“

 

Kurzprofil

Storymaker gehört zu den stärksten Kommunikationsagenturen im Südwesten mit Sitz in Tübingen, München und Shanghai. Vor allem technologie-getriebene Unternehmen aus Informationstechnologie, Engineering, Maschinenbau, Automotive, Telekommunikation oder Consumer Electronics sind Kunden der Agentur. Im Auslandsgeschäft liegt der Fokus auf Ostasien, mit Spezial-Knowhow Japan, China und Taiwan. Im Zentrum der Leistungen steht immer die Story eines Unternehmens oder Organisation, eines Produkts oder einer Person. Mit Unternehmenskommunikation, PR für Fach-, Wirtschafts- oder Lifestyle-Medien, Marketing- und Erlebniskommunikation, Digitalkommunikation und Social Media, Corporate Publishing und Video deckt die Agentur die Customer Journey in Deutschland und global ab.

Neues Mitglied im Managementteam von Storymaker: Theresa Stewart

Tübingen, 21. April 2020

Sie ist Sinologin, hat in China und Australien im Bereich Marketing-Kommunikation gearbeitet und ist in der deutsch-chinesischen Community stark verwurzelt: Theresa Stewart (30) hat zum 15. April die Leitung der Business Unit China bei Storymaker in Deutschland übernommen. Sie löst in dieser Position Gina Hardebeck ab, die aus privaten Gründen nach 15 Jahren die Agentur verlässt. Durch ihre mehrjährige Tätigkeit im Management der German Centres in Shanghai und Taicang kennt Theresa Stewart den chinesischen Markt, die Kultur und Institutionen ebenso wie die Belange deutscher Unternehmen. Sie bringt Erfahrungen in Marketing, Kommunikation und Eventorganisation mit und selbstverständlich den alltäglichen Umgang mit chinesischen Digitaltools und der Führung deutsch-chinesischer Teams.

Nach ihrem Sinologie- und Management-Studium in London startete Theresa als Executive Assistant des CEO Christian Sommer im German Centre Shanghai, eine Tochter der BayernLB. German Centres sind Plattform und Netzwerk für deutsche Unternehmen im Ausland mit einem großen Förder- und Dienstleistungsangebot unter einem Dach. Das inmitten des HighTech Parks von Pudong gelegene Zentrum in Shanghai ist das größte seiner Art in China. Als rechte Hand der Geschäftsführung organisierte Theresa zahlreiche Events, war für die Publikationen und Social Media Kanäle, Delegationsbesuche und vieles mehr verantwortlich. Nach einem Jahr in Australien kehrte sie nach China zurück und übernahm die Mutterschaftsvertretung für die Leiterin Business Development des GC in Taicang, wo mehr als 300 deutsche Unternehmen ansässig sind. In den letzten Monaten steuerte sie die Kommunikation in der Corona-Zeit.

Bei Storymaker ist Theresa Mitglied im Managementteam. Heidrun Haug, Gründerin der Storymaker GmbH in Deutschland und der Storymaker Ltd. in China: „Ihre interkulturelle Fähigkeit, ihr Organisations- und Marketingtalent und ihre überaus sympathische Ausstrahlung zeichnen Theresa als junge Führungskraft aus. Ich bin sicher, dass sie unser China-Geschäft weiter positiv entwickeln wird.“

Storymaker hat als erste deutsche PR-Agentur 2007 in China ein Büro eröffnet. Die Schwesteragentur vor Ort leitet General Manager Dr. Stefan Justl. Gemeinsam entwickeln die beiden Führungskräfte künftig das herausfordernde und stark wachsende deutsch-chinesische Kommunikationsgeschäft. Aktuell werden deutsche und europäische Handels- und Technologieunternehmen ganzheitlich bei der kommunikativen Ausgestaltung der Customer Journey beraten und begleitet.

Theresa Stewart will die Kooperation mit chinesischen Digitalpartnern und das Agentur-Angebot für deutsche Mittelstandsunternehmen ausweiten. Heute schon kooperiert Storymaker mit etlichen Internetunternehmen Chinas, darunter Tencent (WeChat), Alipay (Alibaba) und Baidu. „Storymaker hat bei der deutsch-chinesischen Community einen hervorragenden Ruf. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass der Austausch zwischen Tübingen und Shanghai über neue Trends und Verhaltensänderungen bei Zielgruppen schnell und konkret Nutzen für die Kunden bringt.“

 

Kurzprofil

Storymaker gehört zu den stärksten Kommunikationsagenturen im Südwesten mit Sitz in Tübingen, München und Shanghai. Vor allem technologie-getriebene Unternehmen aus Informationstechnologie, Engineering, Maschinenbau, Automotive, Telekommunikation oder Consumer Electronics sind Kunden der Agentur. Im Auslandsgeschäft liegt der Fokus auf Ostasien, mit Spezial-Knowhow Japan, China und Taiwan. Im Zentrum der Leistungen steht immer die Story eines Unternehmens oder Organisation, eines Produkts oder einer Person. Mit Unternehmenskommunikation, PR für Fach-, Wirtschafts- oder Lifestyle-Medien, Marketing- und Erlebniskommunikation, Digitalkommunikation und Social Media, Corporate Publishing und Video deckt die Agentur die Customer Journey in Deutschland und global ab.

Storymaker Agentur für Public Relations GmbH
Heidrun Haug & Björn Eichstädt
Derendinger Straße 50
D-72072 Tübingen
Telefon +49 (0)7071/93872-0
info@storymaker.de
www.storymaker.de
www.storyblogger.de

Zum Projekt „Responsible Communication“

Das gemeinsam vom Weltethos-Institut und der Kommunikationsagentur Storymaker initiierte Programm „Responsible Communication“, das gemeinsam mit Praxispartnern weiterentwickelt wird, soll das Ethos in der Kommunikationsbranche fördern. Ende Oktober gaben die Initiatoren den Startschuss mit einer Roundtable-Diskussion zum Thema „Ethische Unternehmenskommunikation“ ab. In Vorträgen namhafter Branchenvertreter von Unternehmen und Organisationen wie der Robert Bosch GmbH und dem Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) und der Debatte kamen die Herausforderungen der Kommunikationsbranche deutlich zu Tage: Das Vertrauen in Kommunikationsarbeit ist signifikant gesunken, zugleich wandeln neue, digitale Technologien wie künstliche Intelligenz die Branche in einer Geschwindigkeit, auf die derzeit niemand eingestellt ist. Die erste Maßnahme von „Responsible Communication“ ist daher eine Aufforderung an den Deutschen Rat für Public Relations, den verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien wie KI als Kernwert in den deutschen Kommunikationskodex aufzunehmen.

Die Kommunikationsbranche erlebt eine Glaubwürdigkeitskrise

Transparenz, Integrität, Fairness, Wahrhaftigkeit, Loyalität, Professionalität. So lauten die sechs Kernwerte des deutschen Kommunikationskodex, vorgestellt vom Deutschen Rat für Public Relations im Jahr 2012. Doch auch die Formulierung dieser Werte konnte nicht verhindern, dass das Vertrauen der Bürger in Europa in Kommunikationsfachleute seitdem stark gesunken ist. Eine aktuelle Studie der European Public Relations and Research Association unter Leitung von Prof. Ansgar Zerfaß an der Universität Leipzig erkennt in repräsentativen Umfragen ein „hohes Maß an Misstrauen gegenüber Kommunikations- und PR-Fachkräften in der breiten Bevölkerung“: Nur 12 % der Befragten gaben an, Kommunikationsfachkräften zu vertrauen.

Heidrun Haug, Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Tübinger Kommunikationsagentur Storymaker und Mitinitatorin von Responsible Communication, kann das teilweise nachvollziehen: „Wir erleben ein exponentielles Wachstum nicht nur bei technologischen Innovationen, sondern auch bei Stories. Unternehmen machen immer mehr Content-Angebote, vergessen aber zuweilen beim Erzählen ihrer Story, dass neben dem Erregen von Aufmerksamkeit auch das Überzeugen durch Fakten und Aufrichtigkeit hohe Güter sind. Manche Unternehmen geben sich dabei einen ethischen Anstrich ohne Substanz dahinter – Glaubensbekenntnis statt Glaubwürdigkeit. Das schadet der Branche. Statt ‚Tue Gutes und rede darüber‘ muss die PR-Formel heute heißen: Höre zu, rede mit, zeige Haltung und trage etwas Gutes zum Ganzen bei.“

Die digitale Zukunft erfordert Vertrauen in Medien und Institutionen

Der ehemalige Vorsitzende des DRPR Prof. Dr. Günter Bentele betonte, dass Unternehmenskommunikation der Gesellschaft gegenüber eine Verantwortung trägt, aus Reputationsgründen ebenso wie aus ökonomischen Gründen: „Vertrauen in die Unternehmenskommunikation muss daher ein Kernziel von Unternehmen sein“. Auch Uta-Micaela Dürig, ehemalige Leiterin der Konzernkommunikation der Robert Bosch GmbH und Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung, plädierte für mehr Glaubwürdigkeit in der Kommunikation: „In einer Situation, die von fundamentalen Veränderungen geprägt ist, ist Vertrauen in Medien und Institutionen zentral für den Aufbau und Erhalt von gesellschaftlichem Zusammenhalt. Das erfordert auch, sich mit den neuen Medien zu befassen und diese verantwortungsvoll anzuwenden. Insbesondere KI-Systeme müssen hierbei in den Blick geraten und hinsichtlich der ethischen Verantwortbarkeit überprüft werden.“

Responsible Communication – Kommunikation und KI mit Ethos

„Gerade die Region Stuttgart-Tübingen als Standort des Cyber Valley, einer der größten KIForschungskooperationen in Europa, steht in der Verantwortung, nicht nur Vorreiter bei Technologiethemen zu sein, sondern auch bei verantwortungsvoller, kreativer und überzeugender Unternehmenskommunikation“, so Prof. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Instituts.  Für die Initiatorin und Projektverantwortliche Anna Tomfeah vom Weltethos-Institut ist Dialog dabei zentral: „Verantwortungsvolle Unternehmenskommunikation ist darum bemüht, dass die äußere Darstellung auch den inneren Prozessen, Strukturen und Werten des Unternehmens entspricht. Sie wird zur Führungsaufgabe dort, wo Unternehmen die gesellschaftliche Öffentlichkeit als relevanten Stakeholder anerkennen und in einen innovationsorientierten Dialog auf Augenhöhe mit dieser treten“, so Tomfeah.

Während es die Aufgabe des DRPRs ist, Verstöße gegen ethische Richtlinien des professionellen Kommunizierens zu rügen, wird das Programm Responsible Communication Anreize schaffen, positive Beispiele für verantwortungsvolles Kommunizieren zu setzen. Dafür entwickelt das Weltethos-Institut ein Qualifikationsangebot für Kommunikationsfachkräfte, welches diese besser in die Lage versetzt, ihren Beruf mit dem erforderlichen Ethos auszuüben. Projektpartner haben die Möglichkeit, dieses Programm aktiv mitzugestalten, sich auf einer gemeinsamen Kommunikationsplattform auszutauschen und Rat zu konkreten Problemfällen einzuholen. Als erste Maßnahme formulierten die Projektpartner einen Kernwert zum verantwortungs-vollen Umgang mit neuen Technologien wie KI, der die sechs weiteren Kernwerte des deutschen Kommunikationskodex des DRPR ergänzen soll.

Für Rückfragen oder zur Vermittlung von InterviewpartnerInnen steht Ihnen die Öffentlichkeitsbeauftragte des Weltethos-Instituts, Frau Anna Tomfeah (tomfeah@weltethos-institut.org) zur Verfügung.

Pressekontakt

Anna Tomfeah
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon +49 7071 54940-37
tomfeah@weltethos-institut.org
www.weltethos-institut.org

Dr. Matthias Ernst
Technology Editor
Telefon +49-(0)7071-93872-116
m.ernst@storymaker.de
www.storymaker.de

Über Storymaker:

Storymaker ist eine Kommunikationsagentur mit Sitz in Tübingen und München sowie einer eigenständigen Schwesterfirma in China (Peking, Shanghai). Vor allem technologiegetriebene Unternehmen sind Kunden der Agentur. Im Zentrum der Leistungen steht immer die Story eines Unternehmens oder Organisation, eines Produkts oder einer Person. Mit Unternehmenskommunikation, PR, Marketing- und Erlebniskommunikation, Digitalkommunikation und Social Media, Corporate Publishing und Video vermittelt die Agentur diese Story in Deutschland und global. Dabei legt Storymaker einen starken Fokus auf Werte wie Glaubwürdigkeit, Transparenz und Fairness.

Über Weltethos-Institut:

Das Weltethos-Institut (WEIT) ist eine international agierende Forschungs- und Lehreinrichtung der Stiftung Weltethos an der Universität Tübingen. Aufgabe des Weltethos-Instituts ist es, die Ideen des gelingenden Miteinanders, wie sie im „Projekt Weltethos“ formuliert sind, in die Unternehmenspraxis einzubringen. Auf dieser Grundlage sieht das Institut Wirtschaft als Teil der Lösung für die gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und engagiert sich für zukunftsfähiges und vertrauensvolles Wirtschaften durch Praxistransfer, Lehre und Forschung. Das Institut wird gefördert von der gemeinnützigen Karl Schlecht Stiftung.

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