Storymaker Gründerin Heidrun Haug erklärt, wie die Corona-Krise das Verhalten der Konsumenten und die Kommunikation verändern wird.

China ist schon lange Vorreiter im digitalen Marketing. Die Allround-Apps WeChat und Alipay lassen sich in Sachen Nutzerzahlen nichts vormachen: Alipay verzeichnet 900 Mio. Nutzer, WeChat sogar über eine Milliarde. Generationenübergreifend kaufen, chatten, bestellen, bezahlen, flirten die Chinesen hier. Die beiden Internetgiganten Alibaba und Tencent haben Ökosysteme aufgebaut, die das tägliche Leben organisieren und mit modernsten Technologien wie Gesichtserkennung und Künstliche Intelligenz experimentieren. Die Corona-Krise hat hier einen weiteren, bereits spürbaren Push gebracht.

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Stefan Justl, General Manager von Storymaker in Shanghai, hat eine 45-tägige Quarantäne in China erlebt. Mittlerweile füllen sich dort wieder langsam die Cafés und Restaurants bei bestem Wetter. Auch in kleinen Gruppen von vier, fünf Personen trifft man sich mit Freunden, genießt die wiederbelebte Metropole. Die Menschen trauen sich wieder raus. Tief durchatmen, nach 45 Tagen in Corona-Schockstarre. Doch die Vorsicht und die Sicherheitsmaßnahmen bleiben – vorerst.

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Von Zuschüssen für Freiberufler bis zu Staatsbeteiligungen an Großkonzernen: in Deutschland werden gewaltige Hilfspakete geschnürt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Der am 23. März 2020 beschlossene Nachtragshaushalt der Bundesregierung von 156 Milliarden Euro und die zusätzlichen Kreditermächtigungen für Garantieübernahmen addieren sich zu einem Volumen von satten 15% des deutschen Sozialprodukts. Dagegen nähmen sich die Maßnahmen der chinesischen Regierung bescheiden aus, erläutert Storymaker-Partner Christoph Hoene in diesem Artikel.

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Es ist 6 Uhr morgens. Auf der Herdplatte kocht Wasser und die Arbeitsflächen in der Küche sind voller Mehl und Teigreste. Neben den Familienfotos tanzen an den Wänden die Girlanden mit kleinen roten Fähnchen, auf denen 福 (fu, Glück) steht. Die Fenster und Türen sind weit geöffnet, damit das Glück des neuen Jahres sich im Haus breit machen kann. Bei der Familie unserer chinesischen Kollegin Yujin ist Chinese New Year angebrochen und so laufen die Vorbereitungen hier schon früh morgens auf Hochtouren.

Yujin schwärmt vom Neujahrsfest zuhause: Die ganze Familie kommt zu Besuch, das Haus wird geputzt und dekoriert – und es gibt Jiaozi! Zumindest in Tianjin, einem nordöstlichen Teil Chinas, denn jede Region hat ihre ganz eigenen Bräuche.

 

Jiaozi: Kleine Teigtaschen gefüllt mit Fleisch oder Gemüse.

 

Weiter erzählt sie von „Hongbaos“ (zu Deutsch: rotes Päckchen). Das sind Geldgeschenke, die früher in kleinen roten Umschlägen verschenkt wurden. Die Farbe Rot symbolisiert in China Glück, Freude und alles Positive. Wer beim chinesischen Neujahrsfest alles richtig machen möchte, dekoriert und verschenkt in Rot und Gold, vermeidet aber die Unglücksfarbe Schwarz und die Beerdigungsfarbe Weiß. Hongbaos sind die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Tradition zu Festtagen und Feierlichkeiten. Das rote Päckchen ist geblieben, nur wird dieses heute digital per WeChat oder Alipay verschickt.

 

Hongbaos werden nicht nur zu Chinese New Year, sondern z.B. auch auf Hochzeiten an das Brautpaar übergeben.

 

Dieses Jahr wird die Zeit der Jiaozi und Hongbaos in China wieder am 25. Januar eingeläutet. Man verabschiedet sich dieses Jahr vom Jahr des Schweins und begrüßt das Jahr der Ratte. Das Jahr des Schweins steht für Glück, Reichtum und Zufriedenheit. 2007 war ebenfalls das Jahr des Schweins und ein Phänomen machte sich in dem Jahr besonders in Krankenhäusern bemerkbar: die Geburtenrate stieg plötzlich an und viele Frauen bemühten sich sogar darum, ihr Kind noch in diesem Jahr des Glücks zur Welt zu bringen. Der Tierkreislauf im chinesischen Kalender wird eben besonders ernst genommen. Und was bedeutet das Jahr der Ratte nun?

Die Ratte ist das erste Zeichen aus dem 12 Tierkreislauf des chinesischen Tierkreises. Deswegen wird das Jahr der Ratte als ein Jahr des Neubeginns und der Erneuerung gesehen. Es heißt, dass z.B. Unternehmensgründungen oder große neue Projektinvestitionen aus diesem Jahr besonders erfolgreich werden sollen. Vor allem für jene, die in den Jahren der Ratte geboren wurden, soll dieses Jahr besonders gut verlaufen. Die Jahre der Ratte sind: 1912, 1924, 1936, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996, 2008, 2020 und 2032 (immer im 12-Jahrestakt). 

Auch Yujin ist sich sicher: 2020 wird mit all seinen Neuheiten ein gutes Jahr werden.

 

 

Wir wünschen Ihnen ein frohes und erfolgreiches Jahr 2020 und freuen uns auf die neuen Herausforderungen!

 

Dass Alipay mehr ist als ein mobiles Zahlungsmittel ist mittlerweile bekannt. Doch was ist durch gezieltes Marketing alles möglich und warum ist es so wichtig, das zu nutzen?

>900 Mio. Nutzer hat Alipay 2019 vorzuweisen. Die chinesische Kundschaft ist größtenteils sogar unterwegs erreichbar. Das macht eine angepasste Ansicht auf Mobilgeräten wichtig. Chinesische Touristen benutzen vor allem Alipay und WeChat zur Navigation im Ausland.

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Für 2020 rechnet der Internationale Währungsfond IWF mit einem Anstieg des Sozialprodukts  in China um 5,8 %. Es ist ein verlangsamtes Wachstum in Chinas Wirtschaft zu verzeichnen aufgrund eines Zusammenspiels verschiedener globalpolitischer Einflüsse.

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Heidrun Haug, Gründerin von Storymaker, war in China unterwegs zur Startup Experience Tour in Shanghai und Shenzhen. Was sie dort erlebt hat wirft Fragen auf, zeigt Lösungen für verschiedenste Bereiche und macht neugierig auf das facettenreiche Land der Mitte. Wir haben sie interviewt und einmal nachgefragt…
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Wang Li wandert durch die Einkaufsmeile in Shanghai. Immer wieder sieht sie Menschen mit den gleichen Einkaufstüten, kann im Vorbeigehen aber nicht erkennen, von welcher Marke diese sind. Wie selbstverständlich geht ihr erster Griff zum Handy: ab in die App Dianping. Hier werden ihr Stores und Marken aus ihrer Umgebung angezeigt sowie zugehörige Aktionen und Angebote. Sie erkennt schließlich das Logo von den vielen Tüten wieder.

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Mit Unterstützung von Storymaker nutzt Highspeed-Kamera-Hersteller PCO WeChat um seine Zielgruppe in China zu erreichen. Im Interview mit Ludwig Walter, Executive Coordinator, Suzhou PCO Imaging Technology, sprachen wir darüber, wieso WeChat als Informationsquelle viel Vertrauen entgegen gebracht wird.

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Erst vor acht Jahren als Messenger gestartet, hat sich WeChat längst zur wohl wichtigsten digitalen Plattform Chinas weiterentwickelt. Heute bietet WeChat u.a. auch Mobile Payment und eigene Mini-Programme von Unternehmen an. Sven Spöde, Digital Strategist China bei Storymaker, hat ein besonderes Auge dafür, wo WeChat mittlerweile überall im Einsatz ist, und hat auf seiner Reise in China vier Videos für Mobilbranche gedreht: Er zeigt darin, wie Automatenhersteller, Händler, Behörden und Restaurants heute WeChat nutzen.

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